Bei einer Führung stehen Sie dort, wo die Völker der Imkerei arbeiten, und bekommen erklärt, was Sie gerade sehen. Die Imkerei betreut 60 Bienenvölker in der Lüneburger Heide; am Stand wird aus dieser Zahl etwas, das man hören und beobachten kann.
Wie ein Volk lebt
Ein Bienenvolk ist kein Schwarm einzelner Tiere, sondern eine Gemeinschaft, in der jede Biene ihre Aufgabe hat. Am Flugloch sehen Sie, wie Sammlerinnen starten und zurückkommen, und im Sommer, wenn ein Volk am stärksten ist, herrscht dort der meiste Betrieb.
Woher der Honig kommt
Die Bienen tragen ein, was die Landschaft um Bispingen gerade bietet: im Juni und Juli Nektar aus der Lindenblüte, von Juni bis August Honigtau von den Bäumen, im August und September Nektar aus der Besenheide. Im Stock wird daraus Honig, der in den Waben lagert, bis die Imkerei ihn erntet. So erklärt sich, warum im Hofladen drei Sorten stehen und warum jede ihre eigene Zeit hat.
Warum Heidehonig so fest ist
Heidehonig ist von Natur aus geleeartig. Er steht so zäh in der Wabe, dass er sich nicht einfach schleudern lässt; erst wenn er gelockert ist, fließt er. An keiner anderen Sorte der Imkerei sieht man so deutlich, wie viel Geduld in einem Glas steckt.
Was Sie am Tag Ihrer Führung genau sehen, hängt vom Wetter und von der Woche im Sommer ab. Die Imkerei erklärt, was gerade am Stand geschieht.